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Llucmajor

Mallorca - von Höhlenbewohnern bis zum Touristen

Die ersten Bewohner Mallorcas waren Völker aus dem Mittelmeerraum. Es wird angenommen, dass die ersten Menschen 4.000 vor Christus anfingen, Mallorca zu besiedeln. Zwar gibt es auch Experten, die der Meinung sind, dass die Insel schon früher besiedelt wurde, allerdings lässt sich diese Theorie nicht beweisen, da aus einer weiter zurückreichenden Zeit keinerlei Überreste gefunden werden konnten.

Die ersten Siedler werden deshalb zu bereits genanntem Zeitpunkt vermutet. Diese ließen sich in den vielen Höhlen, die es an der Küste der Insel gibt, nieder. Zahlreiche Funde in diesen Höhlen bestätigen diese Auffassung. Frühgeschichtliche Siedlungen befanden sich in verschiedenen Bereichen der Insel. Im heutigen Llucmajor befand sich die Siedlung Capocorb Vell. Das heutige Santanyi trug früher den Namen Ses Talaies de Can Jordi.

Mallorca ist auch eine Insel der Höhlen

Erste menschliche Fundstücke auf der Insel waren zum Beispiel Feuersteinspitzen, Knochensplitter und menschliche Überreste, die aus den Jahren 4.000 bis 2.000 vor Christus stammten. Gefunden wurden diese Relikte in Ablagerungen, die sich in den Höhlen von Muleta und Son Matge, oder auch der Drachenhöhle (Coves del Drac), eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Insel Mallorca, befanden. Ab 2.000 vor Christus werden die Fundstücke umfangreicher. Aus dieser Zeit wurden auch kleine bearbeitete Gegenstände aus Stein und Knochen gefunden, aber auch einfache und dekorierte Keramikarbeiten und verschiedene Utensilien aus Kupfer und Bronze.


Nach Mallorca auswandern

Auf die Insel Mallorca auswandern möchten viele. Zumindest war dies in der Vergangenheit der Fall. Seit die Tourismuskrise Mallorca das Ende des Urlaubsbooms beschert hat, sehen die Möglichkeiten für Auswanderer deutlich schlechter aus. Viele Auswanderer mussten sogar wieder in ihr Heimatland zurückkehren, nachdem sie festgestellt hatten, dass die Lebenshaltungskosten auf der Mallorca nicht billiger sind als in Deutschland, eher noch etwas höher.

Risiken für Mallorca Auswanderer

Hinzu kommt die Tatsache, dass Auswanderer nicht darauf hoffen können einen Job auf Mallorca zu bekommen. Und wenn sie nach langem Suchen dann doch eine Arbeitsstelle gefunden haben, kommt schnell die Ernüchterung, denn die Bezahlung ist grottenschlecht. Die paradiesischen Träume von einem Auswanderer-Dasein unter dem blauen Mittelmeerhimmel, der strahlenden Sonne des Südens, und den weiten, weißen Stränden einer Baleareninsel Mallorca finden bei Stundenlöhnen von 3 bis 5 Euro schnell einmal ein ein jähes Ende.

Wir möchten nach Mallorca auswandern - so ähnlich sind Woche für Woche viele Anfragen in den Mallorca-Communities formuliert. Wenn man dann fragt, ob die Auswanderungswilligen die Inselsprachen Mallorquin, eine Abwandlung des Catalan, oder auch Castellano, sprich Spanisch, beherrschen, erntet man in der Regel nur Kopfschütteln. Dabei ist es die wichtigste Grundregel für alle Auswanderer, dass man zuerst die Sprache lernen muss, da ansonsten eine Integration in die neue Heimat unmöglich ist. Nach Mallorca auswandern funktioniert deshalb nur, wenn man vorher ausgiebig Sprachkurse belegt.


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