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Drachenhöhle

Mallorca - von Höhlenbewohnern bis zum Touristen

Die ersten Bewohner Mallorcas waren Völker aus dem Mittelmeerraum. Es wird angenommen, dass die ersten Menschen 4.000 vor Christus anfingen, Mallorca zu besiedeln. Zwar gibt es auch Experten, die der Meinung sind, dass die Insel schon früher besiedelt wurde, allerdings lässt sich diese Theorie nicht beweisen, da aus einer weiter zurückreichenden Zeit keinerlei Überreste gefunden werden konnten.

Die ersten Siedler werden deshalb zu bereits genanntem Zeitpunkt vermutet. Diese ließen sich in den vielen Höhlen, die es an der Küste der Insel gibt, nieder. Zahlreiche Funde in diesen Höhlen bestätigen diese Auffassung. Frühgeschichtliche Siedlungen befanden sich in verschiedenen Bereichen der Insel. Im heutigen Llucmajor befand sich die Siedlung Capocorb Vell. Das heutige Santanyi trug früher den Namen Ses Talaies de Can Jordi.

Mallorca ist auch eine Insel der Höhlen

Erste menschliche Fundstücke auf der Insel waren zum Beispiel Feuersteinspitzen, Knochensplitter und menschliche Überreste, die aus den Jahren 4.000 bis 2.000 vor Christus stammten. Gefunden wurden diese Relikte in Ablagerungen, die sich in den Höhlen von Muleta und Son Matge, oder auch der Drachenhöhle (Coves del Drac), eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Insel Mallorca, befanden. Ab 2.000 vor Christus werden die Fundstücke umfangreicher. Aus dieser Zeit wurden auch kleine bearbeitete Gegenstände aus Stein und Knochen gefunden, aber auch einfache und dekorierte Keramikarbeiten und verschiedene Utensilien aus Kupfer und Bronze.


Sehenswürdigkeiten auf der Insel Mallorca

Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten auf Mallorca ist nahezu grenzenlos. Beispielsweise gibt es hier die verschiedensten Klöster und Kirchen, die eine lange Geschichte aufweisen können und in den verschiedensten Baustilen errichtet wurden. Ein Beispiel für ein bekanntes Kloster der Insel ist das Monastir de Lluc. Diese werden von den kulturbegeisterten Touristen mit großer Begeisterung besucht und besichtigt. Außerdem gibt es in Mallorca eine Vielzahl von Windmühlen, die früher meist der Wasserförderung dienten. Die Meisten von ihnen sind zwar nicht mehr funktionstüchtig, aber dennoch fügen sie sich wunderschön in das typisch mallorquinische Landschaftsbild ein und werden von den Besuchern gerne bewundert.

Mallorca ist die Insel der Museen

Zudem gibt es auf Mallorca die verschiedensten Museen, die die unterschiedlichsten Artefakte ausstellen und damit die Besucher anlocken. Die bekanntesten Museen der Insel sind das Puppenmuseum in Palma, Centre de Cultura de Nostra in Palma, das historische Museum in Palma und das Museu de Pollencia. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Insel sind die zahlreichen Häfen. Neben Yachthäfen verfügt Mallorca vor allem über Fischerhäfen, die sich in den kleinen Fischerdörfern befinden, welche eine weitere Touristenattraktion darstellen. Hier haben die Besucher die Möglichkeit sich ein Bild von dem Leben in einem mallorquinischen Dorf zu machen, dass sich abseits des Tourismus befindet.


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